[thumb:74:l]Endlich ist es so weit – wir besuchen das größte Naturwunder Südamerikas, die Wasserfälle des Río Iguazú. Schon von weitem kann man das Rauschen hören und sieht Nebelschwaden über dem dichten Tropenwald aufsteigen. Dann sehen wir das Wasser: es tobt, brodelt und braust, feinste Tröpfchen legen sich auf Bäume, Blumen und unsere Haut. Das Sonnenlicht verwandelt die Tropfen in wunderschöne Regenbogen. Wir sind überwältigt von diesem atemberaubenden Naturschauspiel.

In der Sprache der Guarani bedeutet Iguazú „großes Wasser“; jeder versteht diesen Namen, wenn er die Wasserfälle sieht. In einem Halbkreis von 2700 m stürzen im Durchschnitt 1700 m³ Wasser pro Minute (in Spitzenzeiten bis zu 7000 m³) über zwei Stufen bis zu 72 m in die Tiefe. Hier bricht das Basaltplateau des Südbrasilianischen Schildes abrupt ab – so die wissenschaftliche Erklärung für dieses Phänomen.

Auf der brasilianischen Seite eröffnet sich für uns ein tolles Postkartenpanorama. Temperaturen von 38° und eine sehr hohe Luftfeuchte können uns nicht davon abhalten, den dreistündigen Fußmarsch auf dem Aussichtsweg zu genießen. Die Wasserfälle bilden das Herzstück eines sehr großen, grenzübergreifenden Nationalparks mit vielen Tieren.

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