[thumb:322:l]Ein Tag zum Ausruhen in Tucumán. Gegen Mittag besuchen wir das Casa de la Independencia, die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt. Hier trafen sich im März 1816 Vertreter der verschiedenen Provinzen des Landes. Am 9. Juli 1816 erklärt sich Argentinien als erstes Land auf dem südamerikanischen Kontinent auf dem Kongress von Tucumán für unabhängig von Spanien.

Heute kann man hier verschiedene Gegenstände dieses „Congreso de Tucumán“ sehen. Im Saal der Konferenz hängen Gemälde der Teilnehmer dieser Versammlung.[newline]

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Am 9. Juli, dem Unabhängigkeitstag, ist Tucumán für einen Tag die Hauptstadt von Argentinien – sogar der Präsident ist Gast des großen Festes. Wir sind beeindruckt von den großen Gedenktafeln und der schönen Santo-Domingo-de-Guzman-Kirche im Hintergrund.[newline]

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Die neoklassizistische Kathedrale von Tucumán an der zentralen Plaza Independencia wurde 1845-1852 nach Plänen des französischen Architekten P.D. Etcheverry erbaut.
Unser Bummel endet in Michaels Lieblingseisdiele „Blue Bell“ – hier gibt es eine riesige Auswahl an Eissorten, und es schmeckt wirklich lecker.[newline]

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Tucumán nahm Anfang des 20.Jhs. einen Aufschwung, als mit dem Zuckerrohranbau noch viel Geld zu verdienen war. Der Erzbischof Colombres brachte die Nutzpflanze Anfang des 19.Jhs. in die Provinz. In seinem ehemaligen Wohnhaus ist heute ein kleines Museum rund um die Zuckerrohrverarbeitung eingerichtet. Es befindet sich im Park 9 de Julio, einer wunderschönen grünen Oase inmitten der meist grauen Großstadt.[newline]

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Heute sind wir zu Gast bei Eduardo und seiner Mutter – zunächst zum Asado bei einem Freund. Später genießen wir den herrlichen Ausblick und die jungen Herren eine kleine Abkühlung im Pool auf der Dachterrasse des Wohnhauses, wo Eduardo und seine Mutter eine hübsche Apartmentwohnung besitzen. Hier trinken wir zum ersten Mal ganz traditionell nach argentinischer Art den Mate-Tee.[newline]

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