[thumb:195:l]Unser heutiges Ziel ist der weltbekannte Gletscher Perito Moreno – benannt nach dem Patagonien-Forscher Francisco Moreno. Aus einer sehr trockenen Region kommen wir in die regenreichste von Argentinien. Die Landschaft verändert sich – endlich wieder viel Grün und hohe Bäume. Der Gletscher verdankt seine Berühmtheit einem Spiel der Natur – er wächst schneller als er abtauen kann.[newline]

Regelmäßig brechen große Stücke Eis ab und schwimmen dann im Lago Argentino. Der Perito Moreno hat eine Höhe von etwa 60 Metern und eine Länge von 30 Kilometern. Ein Teil von ihm hat Kontakt mit der Halbinsel Magellan und unterbricht so die Verbindung eines Seitenarmes zum See. Durch Zuflüsse steigt der Wasserspiegel des Seitenarmes, bis der Wasser-druck einen Teil des Gletschers wegsprengt – dieses Schauspiel nennt man „Ruptura“, zuletzt im März 2004 zu erleben.
Auf angelegten Wegen kann jeder dieses einmalige Naturwunder für sich selbst erleben. Immer wieder hört man ein Knarren, das durch die Bewegung im Eisinneren ausgelöst wird. Über dem Gletscher fliegen majestätisch mehrere Anden-Kondore. Plötzlich fängt das Eis an zu bröckeln – gefolgt von lautem Knacken bricht ein großes Stück
Eis ab und stürzt in den See. Das auftauchende Eis erzeugt eine kleine Flutwelle und löst damit unter den verharrenden Touristen eine Welle der Begeisterung aus. Eine kleine Bootstour in die Nähe des Gletschers beendet diesen wundervollen erlebnisreichen Tag.

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[newline] [newline] Ein lange erwarteter Bruch[newline]

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