[thumb:233:l]Heute liegt der abenteuerlichste Teil unserer Reise vor uns: Die Fahrt von El Calafate nach Ushuaia in Feuerland. Nach längeren Formalia an den Grenzstationen befinden wir uns auf chilenischem Boden.Um uns ein Mix aus grauen Wolken, braunen Wiesen und weißen Schafen als sich bewegende Punkte in der eintönigen Landschaft.

Unser Weg führt über die Magellanstraße – einst wichtigste Schiffspassage der Welt -, die den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean verbindet. Der portugiesische Seefahrer Fernando Magellan entdeckte sie bei seiner Weltumsegelung 1520. Des Nachts erblickten sie viele Feuer der Ureinwohner und so nannten sie das Land „Tierra del Fuego“, Land des Feuers. Problemlos fährt der Bus auf die gerade ankommende Fähre und schnell erreichen wir die Hauptinsel der Region.[newline]

[thumb:234:l][thumb:235:l][thumb:236:l][thumb:237:l][newline]

[newline] [newline] In diesem Gebiet gab es bis in die 80er Jahre Grenzstreitigkeiten zwischen Chile und Argentinien – vielleicht gleicht deshalb die Straße eher einem Feldweg. Überall sehen wir Schafherden, und plötzlich blockiert eine dieser Herden unsere Straße. Es ist eine sehr dünn besiedelte Gegend und so wundert man sich schon, wo plötzlich die Hirten mit ihren großen Herden herkommen. Am späten Nachmittag erreichen wir den argentinischen Teil Feuerlands, Grund zur Freude für unsere argentinischen Mitreisenden – sie sind wieder „zu Hause“.[newline]

[thumb:238:l][thumb:239:l][thumb:240:l][newline]

[newline][newline] Von Río Grande, der Hauptstadt der Forellen, geht’s weiter Richtung Süden über den Garibaldi-Pass. Ushuaia liegt als einzige argentinische Stadt auf der linken Seite der Anden. Wir erreichen die südlichste Stadt der Welt am späten Abend. Natürlich gibt es noch südlichere Siedlungen, aber bisher ohne Stadtrecht.[newline]

[thumb:241:l][thumb:242:l][thumb:243:l]